Don Camillo Montmirail

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Als „envoyés“ der Communität leben Sabine und Beni Schubert-Prack in Basel. Der Rückhalt der Gemeinschaft ermöglicht vielfache Vernetzungen. Impulse aus der Communität fliessen ein ins Pfarramt an der Peterskirche (www.erk-bs.ch/kg/baselwest) und in die Leitung des Theologischen Alumneums (www.alumneum.unibas.ch). Hier leben sie mit 24 Studierenden aller Fakultäten zusammen. Im „Mitenand“-Gottesdienst am Sonntagabend um sechs Uhr in der Matthäuskirche feiern sie Gottes Gegenwart mit Menschen, die auf ihrer Flucht in Basel gelandet sind (www.sonntagszimmer.ch). Das Morgengebet ist der am deutlichsten erkennbare Bezug zur Communität; es findet am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag um 6.45 Uhr in der Peterskirche statt.

Don Camillo heisst Don Camillo wegen Don Camillo. Ursprünglich ist er eine Romanfigur, erdacht von Giovanni Guareschi. Seine Geschichten wurden verfilmt mit Fernandel. Nach ihm haben wir unsere Communität benannt. Vor allem, weil Don Camillo einen einfachen, direkten Kontakt zu Jesus hat. Der Gekreuzigte gibt ihm geduldig Antwort auf seine Fragen und kommentiert humorvoll Don Camillos ab und zu eigenwilligen Methoden.

Das andere, was uns an ihm beeindruckt, ist seine Liebe zu seiner Gemeinde. Das sind nicht alles linientreue Christen; es ist nicht einmal sicher, ob Don Camillo das immer sein will, aber er hat seine Gemeinde von Herzen gern. Wenn einmal Not an der Frau oder am Mann ist, dann hilft er nach Kräften zusammen mit seinem Freund und Erzrivalen Peppone. Auch das gehört zu Don Camillo: Er hat keine Angst vor Peppone, dem «roten» Bürgermeister. Dass  Grenzen unwichtig werden, wo nicht mehr die Angst regiert, macht Don Camillo uns vor. Auch darin ist er uns ein Vorbild.

Bücher, die uns geprägt haben

Zunächst sind natürlich die Ordensregeln zu nennen. Die Regeln von Benedikt und von Taizé sind Begleiterinnen geblieben durch die Jahre, nicht als „unsere“ Regeln, aber als Herausforderungen, als Erinnerungen an die eigenen Anfänge und als Anregungen.

Dann gibt es einige Bücher zum gemeinsamen Leben an sich. Bonhoeffers „Gemeinsames Leben“ ist anspruchsvoll. Es zeigt Ideale, die anspornen können, es sich nicht zu einfach zu machen. Ganz anders das Buch von Jean Vanier, „Gemeinschaft als Ort der Versöhnung“, das von den Erfahrungen berichtet, die er in den Archegemeinschaften gesammelt hat, die er angeregt und gegründet hatte. Es ist für alle am gemeinsamen Leben Interessierten aus unserer Sicht unverzichtbar, weil es einlädt, sich nichts vorzumachen, sondern ehrlich zu sein mit sich, mit den anderen und mit Gott.

Drittens haben uns Bücher geprägt zum Leben in der Nachfolge. Auch hier wieder Bonhoeffer, der in seinem Buch „Nachfolge“ Mut macht zu unbedingter Hingabe an den Ruf. Thomas von Kempen schrieb sein „Nachfolge Christi“ im 14. Jahrhundert, es ist ein Standardwerk, das sich im Gespräch mit den anderen erschliesst. In diese Abteilung gehört auch eine ganze Reihe von Büchern geistlicher Autoren, die in einer bestimmten Zeit unserer Geschichte von vielen gelesen wurden: Carlo Carretto sei an erster Stelle genannt, Richard Rohr, den wir in Basel einmal trafen, Klaus Vollmer, der in Montmirail Rhetorikseminare hielt, Anselm Grün oder Jörg Zink. Abraham Heschel beeindruckte einige, Henri Nouwen oder Philipp Yancey.

Gedichte können ausdrücken, was in vielen Abhandlungen nicht auf den Punkt gebracht werden kann: Hanns Dieter Hüsch, Kurt Marti, Dorothee Sölle, Hilde Domin, Silja Walter lesen wir heute noch. In jüngerer Zeit begleiten uns Autoren wie Frederick Buechner, Eugene Peterson oder Fulbert Steffensky, der der internen Zeit im 2010 beiwohnte.

Immer wieder haben uns Vorbilder inspiriert. Christian Feldmann schrieb dazu einiges. Im Originalton zu lesen lohnt Dom Helder Camara, Franz von Assisi, Jim Wallis, Tatjana Goritschewa.

Schliesslich hat uns die Psychologie geholfen, einander zu verstehen: Fritz Riemanns „Grundformen der Angst“ erschloss uns ein Psychiater; diese Typologie half uns sehr. Ähnlich hilfreich ist Reinhold Ruthe. Kommunikation will eingeübt werden, Friedemann Schulz von Thun ist das Standardwerk („Störungen und Klärungen 1“), Paul Watzlawick nennt humorvoll tägliche Kommunikationsfallen („Anleitung zum Unglücklichsein“).

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