Gemeinschaften machen sich eins im Gebet um Einheit Bereits zum vierten Mal sind zum Start der Gebetswoche für die Einheit aus der ganzen Schweiz Gemeinschaften zusammengekommen, welche in unterschiedlichen Traditionen das Stundengebet feiern, um in das Gebet Jesu Christi um die Einheit der Christen einzustimmen. Zuvor haben Sabine Brändlin und Ruedi Beck von Reuss-Institut in Luzern im «Grossen Saal» – vor allem imposant und mit überschwänglichen Stukaturen geschmückt – zu Rolle, Bedeutung und Form des Gebets für die kirchliche Erneuerung referiert. Eine bei mir hängengebliebene Kernaussage war der Satz: «God is the creator, it’s God’s mission, Jesus is the innovator, and the Holy Spirit creates faith and the church.» Wer also baut Kirche? Nicht wir! Wir können nur dafür beten, dass aus den Gefässen und Angeboten, von denen wir meinen, dass unsere Kirche (oder die Kirchenmitglieder) sie benötigt, Kirche entstehen kann.
Auf das Referat folgte die ökumenische Vesper mit 17 beteiligten Gemeinschaften in der schönen, aber auch sehr kalten Klosterkirche in Einsiedeln. Ein bunter Blumenstrauss von Liederstilen rund um Johannes 17,21: Alle sollen eins sein.
Am anschliessenden Apero wurde rege zwischen den Gemeinschaften ausgetauscht und oft erstaunt festgestellt, dass man über Umwege schon voneinander gehört hat oder sich sogar schon kennt.
Autor: Simon Plüer
Bildlegende: Eine Delegation von Don Camillo mit Ursina und Simon Plüer, Sabine Brändlin und Deborah Lehmann sowie Vreni und Thomas Amweg (fehlen auf dem Bild) nahm an der ökumenischen Vesper zahlreicher Gemeinschaften in Einsiedeln teil.



